Bestattungskosten-Rechner
Eine Beerdigung kostet in Deutschland im Schnitt zwischen 4.000 und 12.000 €. Geben Sie Ihre Wünsche an – der Rechner zeigt eine realistische Spanne.
Bei Feuerbestattung kommt zusätzlich eine Urne hinzu.
Geschätzte Gesamtkosten
Mittelwert: 9.090 €
Die Spanne berücksichtigt regionale Unterschiede. In Großstädten liegen vor allem Friedhofs- und Grabgebühren am oberen Ende. Die Werte sind Richtgrößen, kein verbindliches Angebot.
Was ist nicht enthalten?
- Trauerkarten, Danksagungen, Anzeigen (200 – 800 €)
- Grabstein und Inschrift (1.500 – 6.000 €)
- Grabpflege (jährlich 200 – 800 €)
- Trauerredner statt Pfarrer (200 – 500 €)
- Gastronomie für Trauergäste (variiert stark)
So setzen sich Bestattungskosten zusammen
Die Gesamtkosten einer Bestattung in Deutschland verteilen sich auf vier große Blöcke: Bestatter-Leistungen (Überführung, Hygiene, Sarg/Urne, organisatorische Abwicklung), Friedhofs- und Grabgebühren (Nutzungsrecht für 15–30 Jahre, Aushub, Beisetzung), Trauerfeier (Redner oder Pfarrer, Musik, Blumen, Drucksachen) und Folgekosten (Grabstein, Grabpflege, Steuern). Der Bestatter selbst stellt meist nur 40–50 % der Endrechnung – der Rest sind kommunale Gebühren und Dienstleistungen Dritter.
Regionale Preisunterschiede
Friedhofsgebühren schwanken in Deutschland um den Faktor 3–4. Ein Wahlgrab in München oder Hamburg kostet schnell 6.000–10.000 €, in ländlichen Gemeinden Sachsens oder Mecklenburg-Vorpommerns oft nur 1.500–3.000 €. Auch Krematoriumsgebühren variieren zwischen 250 € (gemeinnützige Krematorien) und 600 € (private Anbieter). Der Rechner zeigt deshalb immer eine Spanne – verlangen Sie für die konkrete Planung schriftliche Angebote von Bestatter und Friedhofsamt.
Sozialbestattung nach § 74 SGB XII
Wer als bestattungspflichtiger Angehöriger die Kosten nicht tragen kann, hat einen Anspruch gegen das Sozialamt. Übernommen werden ausschließlich die „erforderlichen" Bestattungskosten – meist 1.500–3.500 €. Wichtig: Der Antrag muss vor der Beauftragung des Bestatters gestellt werden. Der Bestatter darf in der Regel keine Sonderausstattung wählen, sondern muss die einfachste ortsübliche Variante anbieten. Detaillierte Voraussetzungen siehe unser Ratgeber zur Bestattungspflicht.
Sterbegeldversicherung als Vorsorge
Eine Sterbegeldversicherung sichert eine feste Versicherungssumme (meist 3.000–10.000 €), die im Todesfall steuerfrei an die Angehörigen ausgezahlt wird. Beiträge liegen je nach Eintrittsalter zwischen 15 und 80 € monatlich. Vorteil: Die Auszahlung erfolgt schnell und unbürokratisch, oft binnen 14 Tagen. Nachteil: Die Gesamtprämie übersteigt häufig die Versicherungssumme – für jüngere Menschen ist eine separate Sparlösung meist günstiger.
Häufige Fragen zu Bestattungskosten
Was kostet eine Beerdigung in Deutschland im Durchschnitt?+
Wer zahlt, wenn das Geld für die Beerdigung nicht reicht?+
Welche Kosten zeigt der Rechner nicht?+
Wie kann ich Bestattungskosten reduzieren?+
Übernimmt die Krankenversicherung Bestattungskosten?+
Weiterführende Ratgeber
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